Das

Projekt Rhetorik

besteht bislang darin, dass wir genau zuhören, wenn insbesondere PolitikerInnen im Fernsehen Fragen gestellt bekommen (Interviews, Talkshows) und auf ihre ganz besondere Art und Weise antworten. Es ist nichts Neues, dass diese Antworten in aller Regel keinerlei Information enthalten, keinerlei nennenswerte Meinung, lediglich parteikonformes Geschwätz (sollte dem einmal anders sein, gibt es Geschrei).

Nicht so oft fällt auf, dass sehr selten nachgefragt wird: die oder der Fragende geht zur nächsten Frage über, ganz so, als hätte gar keine Verscheißerung stattgefunden.
Unsere Ohren scheinen sich gewöhnt zu haben an diese Dinge. Tonfall und Art der Formulierung passen sich dem jeweiligen Zeitgeist an.

Auf der Suche nach den Funktionsprinzipien dieser Sprechweise schalten wir uns durch die Kanäle, nehmen auf Video auf was uns besonders gefällt und hören es danach genau an (was auch hilft, ist eine andere Geschwindigkeit oder ein Ausschalten des Tones, aber das ist eine andere Geschichte). Da dies keine wissenschaftliche Arbeit ist, haben wir viele Freiheiten und müssen unsere Kreativität nicht durch strukturiertes Vorgehen, Exaktheit oder andere potentielle Leichen dämpfen.

Später werden wir die Geschichte einmal ordnen.

In medias res: hier ist eine Liste typischer Formulierungen und Phrasen, wie sie im Fernsehen, dem täglichen Etwas, häufiger vorkommen.....
'X' steht für einen beliebigen Namen, 'Y' für eine Sache (einen Sachverhalt), emphatisches Sprechen durch kursiven Satz angedeutet.

Abqualifizierung eines politischen Gegners, einer politischen Gegnerin

Einleitung einer Antwort auf eine Frage

Diverse Null-Aussagen

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